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Traditionelle Josefi-Feier

Traditionelle Josefi-Feier am 16.03.2018

Nach drei Schießabenden fand am 16.03.2018 die Preisverteilung mit Josefi-Feier statt. Festmutter Monika Anald, in Vertretung des 1. Schützenmeisters, begrüßte die Anwesenden und bedankte sich zunächst bei allen Josef´s, die traditionell bei der Josefi-Feier eine Brotzeit für die Schützenfreunde spendieren. Als kleines Dankeschön wurde den Seppen und Josef´s ein blumiger Frühlingsgruß überreicht. Dann wurde die Preisverteilung vorgenommen. Das diesjährige „Seppalschießen“ konnte Ise Kiermeier mit einem 27-Teiler für sich entscheiden. Ihm folgten Evi Schweickl mit einem 69- Teiler und Monika Anald mit einem 81-Teiler. In geselliger Runde saß man im Schützenhaus beisammen.

Ausflug nach Tüntenhausen

Übergabe Schützenscheibe

Am Samstag 17.02.2018 Nachmittag machten sich die Haidlfinger Hubertusschützen auf den Weg nach Oberbayern um dem befreundeten Schützenverein „Hubertus“ Tüntenhausen einen Besuch abzustatten und im Rahmen eines Freundschaftsschießens deren neues Schützenhaus zu besichtigen.

Im verschneiten Tüntenhausen angekommen wurde man von den Gastgebern herzlich empfangen und im neu erbauten Schützenhaus herumgeführt. Nachdem die bisherige Schießstätte der Tüntenhausener Ende 2011 eingestürzt ist, konnten Sie im Februar 2016 nach der technischen Einweisung und dem Startschuss in ihr neues Schützenhaus ziehen. Das Schützenhaus verfügt über eine große Schießhalle mit 12 elektronischen Ständen für Luftgewehr und Luftpistole, die auch als  15 m Zimmerstutzenstand genutzt werden kann. Das gemütliche Gastzimmer kann durch eine Trennwand je nach Veranstaltung verkleinert werden. 1. Schützenmeister Florian Reindl informierte auch über die Kosten des Neubaus, die sich auf ca. eine halbe Million Euro belaufen haben. Die Mitglieder haben rund 13.000 Stunden Eigenleistung erbracht, bezuschusst wurde der Bau von der Stadt Freising, dem Bayerischen Sportschützenbund und einer Bausteinaktion, bei der man Bausteine erwerben konnten. Die Haidlfinger Schützen waren sich einig, dass die Tüntenhausener sehr stolz auf sich sein können und dass das neue Schützenhaus sehr gelungen ist.

Der elektronische Schießstand wurde dann auch ausprobiert. Das Freundschaftsschießen konnte Hubertus Tüntenhausen für sich entscheiden mit 2.096 zu 1.830 Ringen. 11 Schützen je Mannschaft kamen in die Wertung und es wurden 20 Schuss geschossen. Sportleiter Michael Hölzl gab das Ergebnis bekannt und nannte die 3 besten Schützen je Mannschaft. Für Hubertus Haidlfing waren dies Evi Schweickl mit 182 Ringen, Theresa Fischer (176 Ringe) und Martin Schweickl (174 Ringen). Bei Hubertus Tüntenhausen schoss die beste Schützin Gerlinde Wildmoser 199 Ringe. Ihr folgten Josef Wiesheu mit 198 Ringen und Jakob Mayr mit 197 Ringen.

1. Schützenmeister Sebastian Anald übereichte den Tüntenhausener als Geschenk eine Schützenscheibe, die das Schützenhaus und die Haidlfinger Kirche zeigt, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum gelungenen Neubau des Vereinsheims. 1. Schützenmeister Florian Reindl versprach den Gästen, dass die Scheibe einen Ehrenplatz im Gastzimmer erhält. In geselliger Runde saß man beisammen, bevor man die Heimreise antrat.

Bericht zur Generalversammlung 2017

Ein erfolgreiches Schützenjahr betrachtet (04.11.2017)

Bei der Generalversammlung der Schützengesellschaft „Hubertus“ Haidlfing am Samstagabend durfte man auf ein erfolgreiches Schützenjahr zurückblicken. Der Verein hat seit Samstag zwei neue Ehrenmitglieder.

Um 18 Uhr feierten die Hubertusschützen in der Pfarrkirche einen Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder. Anschließend traf man sich im Schützenhaus zur diesjährigen Generalversammlung, die erster Schützenmeister Sebastian Anald leitete. Er begrüßte eingangs alle Anwesenden, namentlich Festmutter Monika Anald, die Markträte Richard Wagner und Franz Seidl sowie alle Ehrenmitglieder. Zum Gedenken an die seit der letzten Generalversammlung verstorbenen Mitglieder Alfred Bitter und Ludwig Kehl-Waas erhoben sich alle Versammlungsbesucher von ihren Plätzen.

Es folgte der Tätigkeitsbericht des Schützenmeisteramtes, vorgetragen von Schriftführerin Stefanie Anald. Mit zahlreichen Bildern illustriert rief ihr Bericht die Ereignisse im Zeitraum seit der letzten Generalversammlung an 5. November 2016 in Erinnerung rufen. Das waren die Veranstaltungen anderer Vereine, der Pfarrei Haidlfing, in der Marktgemeinde und Feierlichkeiten im Dorf, die die Schützengesellschaft „Hubertus“ Haidlfing mit einer Abordnung besuchte. Der Verein selber bereicherte mit Angeboten, wie die Dorfmeisterschaft der Stockschützen, Weihnachtsfeier und Vereinsmannschaftsschießen, das gesellschaftliche Leben in Haidlfing. Besondere Ereignisse im Schützenverein waren die Schießwettbewerbe, bei denen es Schützenscheiben zu gewinnen gab oder als Höhepunkt das Königsschießen, bei dem sich Katharina Büngener die Königswürde holte.

Über die Ortschaft hinaus aber wurde die Schützengesellschaft „Hubertus“ Haidlfing bekannt durch die Erfolge, die sich einige Jungschützen sichern konnten. Stefanie Anald durfte von großen Erfolgen des Schützennachwuchses auf der Ebene des Schützengaus bis hinauf zur Deutschen Meisterschaft berichten. Auch der Landkreis Dingolfing-Landau würdigte die großen Leistungen, als er zwei Schützen, Theresa Fischer und Franz Steinbauer, bei der Ehrung der Sportler des Jahres auszeichnete. Abschließend bedankte sich Stefanie Anald im Namen des Schützenmeisteramtes bei einigen Personen ganz besonders für ihre Mitarbeit.

Zweiter Schützenmeister Franz Steinbauer gab den Bericht der Wurfscheibensparte ab. Auch dort tat sich sehr viel und Steinbauer durfte von vielen Erfolgen berichten. Neben den Treffen zum Übungsschießen, bei denen die Sportfreunde ihre Technik verbesserten, gab es auch Höhepunkte, wie die Gaumeisterschaft, das Vergleichsschießen der Jäger, die Vereinsmeisterschaft, ein Preis- und ein Jahresendschießen. Auf Verbandsebene tat sich die Wurfscheibensparte bei den Gaurundenwettkämpfen besonders hervor, als man am Ende den 4. Platz sichern konnte. Einzelne Schützen ließen den Namen des Vereins bis hinauf zu den deutschen Meisterschaften bekannt werden.

Stolz schwang auch mit, als Franz Steinbauer von der gründlichen Renovierung der Schießanlage im Haidlfingermoos berichten durfte. Aber auch beim Arbeitseinsatz am Saisonende halfen viele mit und zeigten so ihr Gefühl der Zusammengehörigkeit. Dieser Geist bewirkte auch, dass der Spartenleiter am Ende seines Berichts feststellen durfte: „Wir sind bekannt im ganzen Land.“

Franz Sixt sprach danach als Leiter der Sparte Stockschießen. Wöchentliche Treffen waren immer gut besucht, so konnte er herausstellen, aber auch die besonderen Ereignisse, vor allem die Brotzeitturniere. Sehr erfolgreich verlief auch die Dorfmeisterschaft, bei der sich die Mannschaft des Sportvereins Haidlfing den Titel holte.

Aus dem Kassenbericht des Schatzmeisters Richard Wagner war zu entnehmen, dass der Verein sehr gut gewirtschaftet hatte und das Geschäftsjahr mit einem positiven Saldo abschließen konnte. „Wir werden neue Taten angehen“, versprach danach Schützenmeister Sebastian Anald und deutete damit an, dass man Investitionen in das Schützenhaus tätigen werden. Die Kassenprüfer Klaus Sagmeister und Georg Holzer stellten eine einwandfreie Kassenführung fest und schlugen die Entlastung des Schützenmeisteramtes vor, was einstimmig angenommen wurde.

Als Höhepunkt der Generalversammlung folgte dann der Punkt Ehrungen. Die beiden Schützenmeister Sebastian Anald und Franz Steinbauer sowie Spartenleiter Franz Sixt nahmen diese vor. Die Vereinsnadel in Silber für 20-jährige Mitgliedschaft wurde dabei Daniel Bichlmeier, Anton Eisner und Alfred Monassi zugesprochen. Seit 40 Jahren gehören der Schützengesellschaft „Hubertus“ Haidlfing Hubert Köllnberger, Erich Ludwig und Josef Maidl an. Sie wurden mit der Vereinsnadel in Gold geehrt. Das Ehrenabzeichen in Silber belohnt eine 50-jährige Mitgliedschaft. Mit dieser Würde wurden Klaus Amann, Anton Fronauer, Manfred Geiger und Josef Sixt bedacht. Zu neuen Ehrenmitglieder wurden Wolfgang Pinter und Helmut Beck ernannt.

Beim Punkt „Wünsche und Anträge“ wurden die Mitglieder gebeten, die Messfeier vor der Generalversammlung doch besser zu besuchen, um dabei auch die verstorbenen Mitglieder zu ehren. Ein weiterer Vorschlag befasste sich mit den Sitzbezügen im Schützenhaus, die einer Erneuerung bedürfen. Schließlich wurde noch der Vereinsausflug vorgestellt, der zusammen mit der Gesellschaft „Frohsinn“ am Wochenende 6./7./8. September 2018 an den Bodensee führen wird.

Josef Kronschnabl