Generalversammlung 2019

Ein erfolgreiches und arbeitsreiches Jahr der Hubertusschützen

Großartige Erfolge durften die Hubertusschützen im abgelaufenen Vereinsjahr feiern. Aber auch viel Arbeit galt es zu erledigen. Jetzt zog man bei der Generalversammlung eine positive Bilanz.


Im Schützenhaus versammelten sich die Mitglieder der Schützengesellschaft „Hubertus“ Haidlfing am 02.11.2019 zur Generalversammlung. Dort begrüßte 1. Schützenmeister Sebastian Anald die Anwesenden, besonders Festmutter Monika Anald sowie die Markträte Franz Seidl und Richard Wagner.

Es folgte der Tätigkeitsbericht des Schützenmeisteramtes, den Schriftführerin Stefanie Anald vortrug. Viele Bilder erzählten vom Jahr der Hubertusschützen sowie von den sportlichen Veranstaltungen und großen Erfolgen der Luftgewehr- und Luftpistolenschützen. Zu verschiedenen Schießabenden waren die Schützen eingeladen, wie Nikolausschießen, Josefischießen oder Scheibenschießen um die Scheibe der Eheleute Büngener oder die Geburtstagsscheibe von Sebastian Anald.

Von Jugendleiter Josef Fischer wurde der Nachwuchs mit viel Einsatz gefördert und so durfte man Meisterschaften auf verschiedenen Ebenen bis hinauf zur „Deutschen“ besuchen. Die größten Erfolge erzielten dabei Milena Fischer (3. Platz) und Theresa Hirtreiter (20. Platz). Der Höhepunkt des Schützenjahres war natürlich das Königsschießen, bei dem Luisa Wittmann (Bambini), Benedikt Fuchs (Schüler) und Johannes Wittmann (Schützenklasse) die Königswürde erreichten. Die Saison wurde mit der Ehrung der Jahresmeister abgeschlossen. Der Verein beteiligte sich an Festen und Feiern im Dorf und in der Marktgemeinde und gratulierte einigen Mitgliedern zu ihren runden Geburtstagen. Vier Mitglieder musste man zu Grabe geleiten, es waren dies Adolf Weinzierl, Helmut Schmalhofer, Egon Holzer und Annemarie Ertl.

Sehr umfangreich war der Bericht des 2. Schützenmeisters Franz Steinbauer, der über die Trapsparte sprach. Auch hier feierte man einen großartigen Erfolg mit dem deutschen Meistertitel von Nik Wolferseder, den er in der Juniorenklasse A Platz 1 errang. Aber auch weitere Schützen durften sich über ihre Platzierungen freuen, qualifizierten sie sich doch dadurch für die Meisterschaften auf niederbayerischer und fünf davon auf bayerischer Ebene.
Voll Stolz könne man auf die rege Tätigkeit auf der Schießanlage im Haidlfingermoos blicken, erwähnte Franz Steinbauer. Dort war am 26. Mai die Saison eröffnet worden. Sechs Übungsschießen, ein Preisschießen mit attraktiven Preisen, die Gaumeisterschaften, die Vereinsmeisterschaften und ein Saisonendschießen standen auf dem Programm. „Beachtung finden wir inzwischen auch auf bayerischer Ebene“, durfte Steinbauer feststellen, hatte man doch bei den Gaurundenwettkämpfen im Finale den zweiten Platz bei neun beteiligten Mannschaften geholt.
Aber auch sehr arbeitsreich war dieses Jahr für die Trapschützen. Ein langgehegter Wunsch ging endlich in Erfüllung. Seit 1973 gibt es diese Sparte bei der Schützengesellschaft „Hubertus“, die ihren Sport auf der Schießanlage im Haidlfingermoos ausübt. Doch über 40 Jahre lang war die Anlage ohne Stromanschluss. Jetzt ist sie per Erdkabel an das Stromnetz angeschlossen. Um diese Baumaßnahme stemmen zu können, bedurfte es der großartigen Mitarbeit der Mitglieder, die viele freiwillige und unentgeltliche Stunden leisteten, um dieses Werk zu vollbringen. Darüber berichtete Franz Steinbauer in ausführlicher Form und dankte allen, die Hand angelegt hatten, mit einer Maschine im Einsatz waren oder mit einer Spende die Belastung der Vereinskasse gesenkt hatten.

Danach gab der Spartenleiter der Stockschützen, Franz Sixt, seinen Bericht ab. Diese treffen sich ja jede Woche zweimal, um zu trainieren, „dass wir immer besser werden“. Höhepunkt war hier die Dorfmeisterschaft am 20./21. Juli, die der Freizeitclub für sich entschied. Bei zwei Brotzeitturnieren pflegte man die Kameradschaft und mit zwei Teams beteiligten sich die Stockschützen an der Marktmeisterschaft.

Und wie verkraftete die Vereinskasse die Baumaßnahmen? Darüber berichtete Schatzmeister Richard Wagner. „Investitionen in die Zukunft des Vereins bewirkten einen negativen Abschluss“, so musste er die Bilanz beschreiben. Der Verein steht aber auf einer gesunden finanziellen Basis, die Kasse wurde ordentlich geführt, was Kassenprüfer Klaus Sagmeister bestätigte. „Passt alles wunderbar!“, lautete sein Urteil und die Mitglieder entlasteten den Kassier und danach auch die Vorstandschaft einstimmig. Der Verein hat zurzeit 332 Mitglieder, acht mehr als bei der letztjährigen Generalversammlung

Ehrungen standen weiter auf dem Programm. Für 20-jährige Mitgliedschaft wird Wolfgang Pinter mit der Vereinsnadel in Silber geehrt. Die Vereinsnadel in Gold dürfen für ihre 40-jährige Mitgliedschaft entgegennehmen: Martin Aigner, Udo Amann, Reiner Ertl, Hermann Ertl, Helmut Hafner, Ingrid Hillmeier, Heribert Hillmeier, Ernst Kellner, Stefan Kiermeier, Anton Radspieler jun., Manfred Schmid, Rupert Waas und Johann Würf. Zu Ehrenmitglieder wurden ernannt: Johann Wittmann, Pauline Limbrunner, Max Rodler und Josef Häfel.

Danach gratulierte Franz Steinbauer dem ersten Schützenmeister noch zu einem Jubiläum. Sebastian Anald ist seit 20 Jahren in diesem Amt.
Nachdem sich beim Punkt „Wünsche und Anträge“ keine Wortmeldungen ergaben, gab Franz Steinbauer noch bekannt, dass die Schießanlage in Hörabach demnächst für die öffentliche Benutzung geschlossen wird und auf der Anlage im Haidlfingermoos mit sehr großer Wahrscheinlichkeit im kommenden Jahr die niederbayerischen Meisterschaften ausgetragen werden. Die Luftgewehr- und Luftpistolenschützen sind demnächst zu einem Scheibenschießen auf die von Richard Pirkl gestiftete Geburtstagsscheibe eingeladen.

Sie berichteten über das Schützenjahr: 1. Schützenmeister Sebastian Anald (von rechts), Spartenleiter Stockschützen Franz Sixt, Schriftführerin Stefanie Anald, Schatzmeister Richard Wagner, 2. Schützenmeister und Spartenleiter Trapschützen Franz Steinbauer.
Ehrung für langjährige Mitglieder durch die Schützenmeister Sebastian Anald (rechts) und Franz Steinbauer (links): Ernst Kellner (von links), Martin Eigner, Hermann Ertl, Pauline Limbrunner, Rupert Waas, Stefan Kiermeier und Reiner Ertl.

Text und Bilder von Josef Kronschnabl

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